GALLIUM - FLÜSSIGES METALL, DAS GOLD DER ZUKUNFT

Gallium wurde im Jahr 1875 entdeckt und wird meist als Nebenprodukt gefördert, da es in Erzen zusammen mit Aluminium, Germanium und Zink vorkommt, und zwar in Bauxit. Von diesen Erzen ist Bauxit für die Gallium-Förderung mit Abstand am wichtigsten, bis zu 95 Prozent des Galliums werden aus dieser Quelle gewonnen.

Um Ihnen einen Eindruck von der Ergiebigkeit der Gallium-Vorkommen zu vermitteln: Die Konzentration von Gallium in Bauxit-Erz liegt bei Werten unter 0,01 Prozent.

Primärproduzenten gibt es deshalb nur wenige. Die Höhe der Galliumvorkommen steht somit in direktem Zusammenhang mit den Vorkommen der Bauxit-Erze und deren Galliumgehalt. Hinzu kommt die Wirschaftlichkeit des Abbaus. Die Verteilung der Weltjahresproduktion in Prozent sieht so aus: China 32, Deutschland 19, Kasachstan 14 und Japan 11.

 

Spezielle Eigenschaften


Reines Gallium hat vier besonders auffallende Eigenschaften:

  1. Es schmilzt bei 29,76°C
  2. Geschmolzen hat Gallium eine Höhere Dichte als im Festen Zustand. Mit anderen Worten: Beim Schmelzen zieht sich Gallium zusammen.
  3. Gallium hat den größten Flüssigkeitsbereich aller Elemente. Es schmilzt bei 29,76 °C, doch der Siedepunkt liegt erst bei 2.204°C.
  4. Gallium besitzt eine sehr gute Benetzbarkeit und wird darum für Hightech-Spiegel eingesetzt.

Marktsituation: Rasant wachsende Nachfrage - Weltweit

 

 

Der LED-Markt soll 2013 ein Volumen von 20 Mrd. Euro erreichen, das sind plus 54% zum Vorjahr. Bisher sind nur 19% aller Lampen/Beleuchtungskörper LEDs. 2015 sollen es bereits 29% sein.


Das Verbot für Glühbirnen befeuert zusätzlich das Wachstum. Der Ausgangsstoff für LEDs ist Gallium!

 

Analysten sehen das größte Wachstumspotential für Leuchtdioden bei Allgemeinbeleuchtungs-Applikationen. Einen Schwerpunkt hierbei stellt die Installation von Straßenlaternen und Hallenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln dar. Auch bestehende Beleuchtungsanlagen sollen vermehrt auf LEDs umgerüstet werden.

 

 

Die international renomierte Unternehmensberatung  McKinsey rechnet damit, dass der Marktanteil der LED-Technik von aktuell 14 Prozent bis 2015 auf 58 Prozent springt. Eine plausible Prognose. Der Möbelgigant Ikea etwa hat bereits angekündigt, ab 2016 nur noch LED-Produkte anzubieten.

 

Die Smartphones der 3. und 4. Generation benötigen zehnmal mehr Gallium als "normale" Mobiltelefone. Im Jahr 2012 hatten Smartphones einen Anteil von 37% am Mobiltelefonmarkt. Laut Prognosen soll der Smartphone-Markt bis 2017 jährlich um 12% wachsen.

 

Der Markt für Leistungstransistoren wächst jährlich um 29%. Auch hier ist der Ausgangsstoff Gallium.

 

Der Photovoltaik-Markt wächst jährlich um etwa 11% weltweit. Die neueste Generation der Dünnschicht-Photovoltaik mit dem höchsten Wirkungsgrad benötigt Gallium in allen Schichten. Wir haben hier eine Situation, in der eine stark steigende Nachfrage auf ein eng begrenztes Angebot trifft.

 

Neueste Forschungsergebnisse im Bereich des magnetischen Formgedächtniseffektes legen nahe, dass Gallium auch hier der Ausgangsstoff sein wird. Dieser besondere Effekt wird für die regenerative Medizin sehr wichtig sein.

 

Gallium leistet in Verbindung mit anderen Elementen wertvolle Dienste.

 

Für den aktuellen Galliumpreis und Informationen zur Kaufabwicklung wenden Sie sich bitte an:

 

FUTURA METALL INVESTMENT GmbH.