Wismut (Bismut) das kristallisierende Metall

 

Name und Geschichte

Wismut wurde wahrscheinlich um 1400 - 1450 in Deutschland entdeckt, vermutlich im Schneeberger Bergbaurevier. Es soll in einer Mutung "in den Wiesen" zuerst abgebaut worden sein und daher soll auch der Name "Wiesenmutung"=Wismut herrühren.
Eine andere Erklärung des Namens ergibt sich aus dem altdeutschen "Wismat" d.h. weiße Masse oder Materie.
Bereits Agricola latinisierte den Namen zu bisemutum wovon sich auch die englische Bezeichnung bismuth ableitet. Es wird daher in der chemischen Literatur empfohlen auch im Deutschen Bismut statt Wismut zu schreiben.

 

Eigenschaften - Vorkommen

 

Wismut oder Bismut ist ein Element, das bei Zimmertemperatur unglaublich schöne Kristalle ausbildet. Es schimmert dann in diversen Farben, von Silberweiß über bläulich bis rosa. Bismut sieht nicht nur besonders aus, es hat auch besondere Eigenschaften.

So ist es diamagnetisch, was bedeutet,dass es aus einem von außen angelegten Magnetfeld herauswandert. Zudem weist Bismut eine Dichteanomalie auf: In flüssigem Zustand ist seine Dichte höher als in festem Zustand. Diese Eigenschaft wird für niedrig schmelzende Legierungen genutzt. Sein Schmelzpunkt liegt bei 271,3°C.

 

Bismut kommt sowohl in reiner Form(gediegen) als auch in Mineralien vor. Es ist Begleitmetall in einigen Blei-, Zinn- und Kupfer-Erzen.  Es ist eines der wenigen ungiftigen Schwermetalle und kommt in etwa doppelt so häufig wie Gold vor.


China ist mit über 60% der größte Primärproduzent gefolgt von Peru, Mexiko und Kanada. Daneben wird Bismut in nicht unerheblichen Mengen recycelt.

 

Verwendung - Nachfrage


Bei Bismut kommt die Nachfrage aus sehr unterschiedlichen Bereichen.

Viel verwendet wird Wismut zur Herstellung von Legierungen mit extrem niedrigen Schmelzpunkt, z.B. für Woodsches Metall das bereits bei 70 C° schmilzt. Diese werden z.B. in Schmelzsicherungen, für Sprinkleranlagen und bei der Herstellung von Formteilen aus dünnwandigen Metallrohren verwendet.

Auch in der Stahlherstellung wird Wismut gelegentlich als Legierungsbestandteil eingesetzt.
Da Wismut einen niedrigen Schmelzpunkt hat, aus nur einem Isotop besteht und kaum Neutronen absorbiert, wird es auch als Kühlmittel für Kernreaktoren in der Sowjetunion verwendet. Es soll z.B. in sowjetischen Atomunterseebooten verwendet worden sein.


Das Paar Wismut/Tellur wird in thermoelektrischen Elementen z.B. in Peltier-Elementen für Elektrokühlboxen eingesetzt und Kühlschränke.
Wismutoxidchlorid wird in größerem Umfang als Perlglanzpigment verwendet.

 

Wismutverbindungen spielen auch immer noch eine Rolle in der Medizin. Ob als Magenmittel, Antiseptikum, Mittel gegen Mundgeruch oder Detektormaterial in bestimmten Tomografie-Anwendungen - dieses Element ist vielseitig einsetzbar.

 

In den USA ist es in dem dort allbekannten Magenmittel "Pepto-Bismo" enthalten.
Wismutpräperate bekämpfen spezifisch und hochwirksam den Bazillus "heliobacter pylori" der Magengeschwüre verursacht.

 

Einschätzung

 

Bismut hat vielfältiges Potential für mögliche zukünftige Anwendungen. Aufgrund der starken Konzentration des Angebots aus China kann es aus politischen Gründen zu Verknappungen und damit zu einem deutlichen Preisanstieg kommen.

Der internationale Wettbewerb um Rohstoffe hat bereits vor längerer Zeit begonnen und kann in Zukunft politische Dimensionen annehmen als wirtschafliches Druckmittel.

 

Somit bietet eine Investition in diesen Rohstoff interessante Perspektiven.

 

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FUTURA METALL INVESTMENT GmbH.

 

 

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